Januar, Rezensionen

Rezension zu Heliopolis, „Die namenlosen Liebenden“

Infos

Autorin: Stefanie Hasse

Verlag: Loewe Verlag

Preis: 16,95 €

Seiten: 399

Erschienen am: 14.Januar 2019

Klappentext

Seit Jahren schwindet auf Heliopolis die Magie. Zurück von ihrem Ausflug auf die Erde müssen Akasha und ihre Freunde nun die beiden magischen Kristalle wieder vereinen, um der Bevölkerung die Magie zurückzugeben. Endlich können sie die Menschen von der unheimlichen Krankheit heilen, der schon so viele zum Opfer gefallen sind. Aber Akasha weiß nicht, wem sie noch trauen kann: ihrem Vater, dem Herrscher von Heliopolis, oder ihrer Mutter, der Anführerin der Rebellen. Und noch weniger weiß sie, wen sie wirklich liebt: Riaz, dem sie seit Jahren versprochen ist, oder Dante, den sie seit ihrem Abenteuer in Arizona nicht vergessen kann.

Meine Meinung

ICH BIN ÜBERWÄLTIG!!! Es ist ein Traum von einem Buch. Der erste Teil, Magie aus ewigem Sand hat mir schon sehr gut gefallen, aber mit die namenlosen Liebenden hat Stefanie Hasse einen genialen Abschluss des Zweiteilers geschaffen.

Zum Anfang des Buches gibt es ein, Was bisher geschah Teil, was ich ganz gut finde, da ja doch ein paar Monate zwischen den Büchern liegt, so kann man sozusagen nochmal kurz reflektieren was im anderen Buch Phase war. Diese Geschichte hat genau die richtige Mischung aus Fantasy, Magie, Freundschaft und Liebe. Ich hab bis zum Ende mitgefiebert mit Akasha, Riaz, Dante, Yasmeen und Malak, und wurde nie langweilig. Manche Szenen waren wirklich nervenaufreibend, vor allem dann wenn sich das Blatt wegen eines Verrats wendet, wenn die Dunkelheit, die Menschen von Heliopolis einnimmt.

Unsere Ahnen hatten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Nur haben sie eines nicht bedacht: Man kann die Finsternis nicht aussperren, indem man das Licht heller dreht. Dadurch werden die Schatten nur noch dunkler.

Zaahir Themis, der Herrscher Seite 219/220 Heliopolis, die namenlosen Liebenden

Am meisten hat mich die Stärke von Akasha fasziniert und die endlose Liebe die sie in sich trägt, aber wer verdient ihre Liebe? Riaz oder doch Dante? Das werde ich auf alle Fälle nicht verraten. 😉

Es muss so sein. So hätte es immer sein sollen. Er und ich.

Akasha, Seite 227

Stefanie Hasse schreibt mit so viel Gefühl und Liebe, sie zieht die Leser mit ihrem Schreibstil in den Bann. So konnte ich die Charaktere in mein Herz schließen, konnte mir selber ein Leben auf Heliopolis vorstellen, ein Leben mit reiner Magie. Die Autorin hat in mir die Sehnsucht erweckt wieder in das Buch einzutauchen, wieder zwischen den Seiten zu verschwinden und Teil des Buches, Teil der Geschichte zu sein. Diese Buch hat mich mitgenommen, hat mich aufatmen lassen, hab mich sogar selber täuschen lassen, von Personen in diesem Buch.

Fazit

Ja ich bin überwältigt, überwältigt von so viel Fantasy und Leidenschaft, von so viel Schreibtalent. Ein turbulentes Abenteuer zwischen zwei Buchdeckeln. Aber jetzt muss ich vorübergehend Abschied nehmen zu Heliopolis und mich einem neuem Abenteuer zuwenden. Aber es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich mich von Stefanie Hasse verzaubern lasse. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Die Krone der Dunkelheit, von Laura Kneidl aus dem Piper Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine 🙂

Januar, Rezensionen

Rezension zu „Nevermoor, Fluch und Wunder“

Infos

Autorin: Jessica Townsend

Verlag: Dressler Verlag

Preis: 19,00 €

Seiten: 430

Erschienen am: 19.Januar 2018

Klappentext

Halte dich bereit!

Jupiter North

Wenn Morrigan Crow einer sicher weiß, dann, dass ein Fluch auf ihr lastet und sie an ihrem elften Geburtstag sterben muss. Allerdings ahnt sie da noch nicht, dass sie in allerletzter Sekunde von dem wundersamen Jupiter North gerettet und nach Nevermoor gebracht wird. Und die hätte Morrigan sich vorstellen können, dort die Bekanntschaft von sprechenden Riesenkatzen und exzentrischen Vampirzwergen zu machen. Doch es warten auch eine ganze Reihe schwieriger Prüfungen auf sie und außer ihr scheint jeder ein besonderes Talent zu haben. Oder steckt in Morrigan vielleicht mehr. als sie selbst glaubt?

Meine Meinung 

Willkommen in der Welt grenzenloser Magie. Die Magie von Nevermoor, eine Welt, erschaffen von Jessica Townsend. Und ich kann sagen, ich bin begeistert. Dieses Buch lässt sich so schön lesen und es wird vor allem nie langweilig, ganz im Gegenteil, die Spannung ist von Anfang bis Ende da.

Die Dialoge sind sehr amüsant 🙂 und die Geschichte an sich ist auch was für Harry Potter Fans. Magie, ungewöhnliche Wesen und Orte und vor allem Rätsel über Rätsel.

In Nevermoor erscheint irgendwie alles möglich, es ist einfach voller Wunder und interessanter Menschen. Auch als Erwachsener kommt man hier voll auf seine Kosten, es gibt wirklich selten Bücher die mich so sehr fesseln und begeistern. Umso weiter man in der Geschichte vordringt umso spannender und verzwickter wird die ganze Sache. Ich bin jetzt in gewisser Weise irgendwie süchtig nach Nevermoor, süchtig nach mehr von Jessica Townsend. Die Handlungen sind wirklich grandios und die Figuren zeugen vom Ideenreichtum der Autorin. Der Schreibstil ist wirklich sehr bildlich, was beim lesen dafür sorgt, dass ich nie den Faden verloren habe, bei den ganzen Abenteuern, gefährlichen Prüfungen und den wilden Verfolgungsjagten, die bei mir regelmäßig für atemlose Momente gesorgt haben.

Man rutscht immer wieder von einem Ereignis zum nächsten, so das dass staunen,erleben und entdecken nie ein Ende nimmt.

Fazit

Nevermoor ist wahrlich ein Fluch und ein Wunder zugleich. Voller tollen Ideen und schönen magischen Welten. Die Handlungen und Figuren sind genauso bunt und außergewöhnlich wie das wunderschöne Cover. Es war wie ein Feuerwerk an Gefühlen und eine Reise, von der ich mir wünschte das sie niemals endet. Und so schnell wird sie auch nicht enden, denn Nevermoor ist eine Trilogie, der zweite Teil erscheint voraussichtlich am am 18.März 2019.

Für mich geht es jetzt weiter mit Heliopolis, die namenlos Liebenden von Stefanie Hasse aus dem Loewe Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Januar, Rezensionen

Rezension zu Animas Academy „Die verschollene Prophezeiung“

Infos

Autor: C.R.Grey

Preis: 14,95€

Verlag: dtv junior

Erschienen am: 10.März 2017

Klappentext

Ben Walker bekommt überraschend einen Platz an der berühmten Animas Academy. Doch im Gegensatz zu seinen Mitschülern, die alle ihr ganz spezielles Tier, ihre Anima, mitbringen, reist Ben alleine an. Verzweifelt sucht es immer noch nach dem Tier, mit dem er eine magische Verbindung eingehen soll. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich steckt Ben mitten in einer Verschwörung, die ausgerechnet die jahrhundertealten Bande zwischen Mensch und Tier bedroht. Nur wenn Ben seine Anima findet, gibt es eine Chance auf Rettung…

Meine Meinung

Ich bin doch sehr überrascht von diesem Buch und von der Geschichte. Ein magisches Band zwischen Mensch und Tier klingt wirklich toll, schade es sowas nicht im echten Leben gibt.

Es ist an sich ganz gut geschrieben, nur sind manche Dialoge und Szenen irgendwie abgehackt. Ist aber für mich jetzt kein Grund das Buch nicht weiterzuempfehlen. Die Story dahinter ist sehr spannend und interessant, diese Welt die C.R.Grey erschaffen hat ist faszinierend und voller Gefahren. Während des Lesens wechseln die Sichten zwischen 4 Charaktere. Das kam am Anfang etwas überraschend, weil man sich auf einmal in einer ganz anderen Situation wiedergefunden hat, man gewöhnt sich aber daran. Dadurch das es in dem Buch so viele Rätsel und Geheimnisse gibt, fängt man beim lesen an, automatisch mitzugrübeln und seine eigenen Theorien aufzustellen. Es wird also nie langweilig sondern von Seite zu Seiten und von Kapitel zu Kapitel spannender.

Die Geschichte an sich ist in gewisser Hinsicht auch lehrreich, Ben muss sich bei der Bewusstwerdung seiner Anima in Geduld üben und Vertrauen in seine eignen Fähigkeiten setzten. Er muss sich Situationen stellen in denen er Mut beweisen muss und die vielleicht nicht gerade angenehm sind. Aber mithilfe seiner neu gewonnenen Freunde stellt er sich tapfer jedem Problem.

Fazit

Das Buch ist alles im allen ein doch sehr gelungener Auftakt einer hoffentlich guten Buchreihe. Ich bin sehr gespannt was mich im zweiten Teil erwartet. Das Ende wurde auf alle Fälle nochmal richtig spannend.

Da ich den zweiten Teil leider noch nicht hab, geht es für mich jetzt mit Nevermoor von Jessica Townsend weiter.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Zum Shop:https://www.dtv.de/buch/c-r-grey-animas-academy-die-verschollene-prophezeiung-76167/

Januar, Rezensionen

Rezension zu Renegades „Gefährlicher Freund“

Infos

Autorin: Marissa Meyer Preis: 20,00€ Verlag: Hyne Verlag Seiten: 639 Erschienen am: 10. September 2018

Klappentext 

 Sie haben geheime Identitäten.                                                                                    Und außergewöhnliche Kräfte.                                                                                    Sie will Rache. Er will Gerechtigkeit.                                                                           Beide können alles gewinnen… oder alles verlieren.                                                Und sie dürfen sich niemals ineinander verlieben: Nova und Adrian.

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. 

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten … 

Meine Meinung

Renegades ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mich echt umgehauen. Die Einführung in die Geschichte war etwas langatmig, man bekommt aber während des Lesens immer mehr Infos über Nova und ihre Vergangenheit. Was mir auch sehr gefällt ist, dass gleich zu Anfang des Buches die Mitwirkenden aufgezählt werden, so das man die einzelnen Charaktere gut auseinander halten und sie den jeweiligen Gruppen zuordnen kann. Der Schreibstil von Marissa Meyer ist sehr angenehm, so das man quasi in der Geschichte und den Seiten versinkt.

Die Story ist aus zwei verschiedenen Sichten geschrieben, abwechselnd zwischen Nova und Adrian, was ziemlich sinnvoll ist, so lernt man die Welt der Superhelden „Renegades“ und die Welt der Anarchisten kennen. So kann man auch besser entscheiden bzw. auseinanderhalten wer zu den Guten oder Bösen gehört.

In Novas Sicht sind die Renegades die Bösen, weil die Anarchisten durch diese Macht unterdrückt werden. Liest man aber aus Sicht von Adrian sie die Renegades die Guten, weil sie immer im Recht sind und ihr Handeln meistens richtig ist. So ging es eigentlich das ganze Buch über und klar, bei 639 Seiten kann es schon mal passieren das manche Szenen etwas lang werden, dass waren halt dann die Stellen, die mich nicht ununterbrochen gefesselt haben.

Das Ende war natürlich der absolute Hammer, hatte nicht im geringsten damit gerechnet.

Fazit

Eine bessere Welt hätte Marissa Meyer nicht erschaffen können. Es ist ein richtig geniales Buch, in das man schön abtauchen kann. Nur bis zu Fortsetzung müssen wir uns leider noch gedulden, aber das warten wird sich sicherlich lohnen. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂