Rezensionen

📖 Rezension zu „Animas Academy, der heimliche König von Aldemar“

Infos

Autorin: C.R. Grey

Preis: 15,95€

Verlag: dtv Verlag

Erschienen am: 4.August 2017

Seiten: 351

Klappentext

Endlich hat Ben seine Anima, sein seelenverwandtes Tier, gefunden: den letzten weißen Tiger Aldemars! Doch außer Bens Verbündeten darf niemand von dieser magischen Verbindung wissen. Denn noch ist es zu früh, noch kämpfen sie im Verborgenen für den echten König Aldemars und den Erhalt der jahrhundertealten Bande zwischen Mensch und Tier. Als das Böse aber immer engere Kreise zieht, trennen sich Ben und seine Freunde und stellen sich dem Feind von verschiedenen Seiten entgegen. Die Zukunft Aldemars liegt in ihren Händen.

Meine Meinung 

Ich hab das Buch wieder innerhalb von einem Tag gelesen. Es hat mich, genauso wie der erste Teil, total gefesselt. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, schon alleine wegen diesen bildhaften Schreibstil der Autorin.

In diesem Teil lernt man die Charaktere und die dazugehörigen Seelenfreunde viel besser kennen. Nachdem Ben endlich seiner Anima bewusst geworden ist und er den Kampf mit der Spionin Mrs.
Sucette, überlebt hat, kehrt am Anfang des Buches erst mal etwas Ruhe ein. Ben sitzt wie auf Kohlen, doch Tremelo will verhindern, dass er sich mit seinem Tatendrang in Gefahr bringt, denn der Feind, die Dominae, mit deren Anführerin, Viviana, schläft nicht. Als Taleth dann noch entführt wird, begibt sich Ben mit seinem besten Freund Hal auf eine gefährliche Reise. Währenddessen versucht Gwen den Wunsch des Ältesten nachzugehen:

Meine liebste Gwen,

wenn dir Digby dieses Andenken gibt, bedeutet das, dass ich nicht mehr da bin und mich auf dich verlassen muss – ich habe volles Vertrauen zu dir. Der Stein soll dir zeigen, wo du deine Reise beginnen musst. Suche an der Stelle, wo die Statue einst stand, nach dem höchsten Gipfel und begib dich dorthin. Dort wirst du das Instrument des Wandels finden. Ohne dessen Hilfe kann unser Wahrer König nicht die Stärke in seinem Herzen finden, um ein Anführer zu sein. Denk daran, wie wahre Sehkraft ist ein wachsendes Licht – die physische Welt ist etwas Begrenztes, das nur durch das Stärkere und Unsichtbare erleuchtet wird.

Brief von dem Ältesten an Gwen – Seite 129

Was Gwen nicht weiß: Phia, ihre Freundin, folgt ihr. Während sich die Freunde auf gefährliche Reisen begeben, basteln Tremelo und Tori an einen Apparat, mit dem Namen Halkyon. Sie soll die Wirkung von Vivianas Maschine außer Kraft setzten und am damit das Band zwischen Mensch und Tier wieder stärken.

In der Mitte des Buches gibt es eine Art Durststrecke. Es passiert nicht viel, dafür ist das Ende umso spannender. Da das Ende sehr offen ist, gehe ich mal davon aus, dass es noch einen dritten Band geben wird.

Fazit

Mal abgesehen davon, das dass Buch an manchen Stellen ziemlich langatmig war, konnte ich mich in diese Geschichte wieder voll verlieren. Ich hoffe sehr darauf, dass es noch einen dritten Teil geben wird. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Rat der Neun, gegen das Schicksal“ von Veronica Roth.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine.

Rezensionen

📖 Rezension zu „Alles, nichts, und ganz viel dazwischen“

Infos

Autorin: Ava Reed

Preis: 16,95 €

Verlag: Ueberreuter Verlag

Erscheint am: 15. Februar 2019

Seiten: 319

Klappentext

In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!

Leni ist glücklich und liebt ihr Leben. Bis sich etwas in ihr verändert. Plötzlich führt jeder Gedanke in Lenis Kopf ein chaotisches Eigenleben und ihre Gefühle drohen sie zu überwältigen. Ganz tief in sich drin spürt sie etwas, das vorher nicht da war – Leere, Traurigkeit und unendlich viel Angst. Was ihr fehlt? Und wie erklärt man etwas, das niemand sehen oder verstehen kann? Am wenigsten man selbst…

Meine Meinung 

Was sagt es über einem Buch aus, wenn man schon bei der ersten Seite Tränen in den Augen hat? Ganz einfach, dass es wieder grandios geschrieben wurde und es eine emotionale Achterbahnfahrt werden wird.

Ich hab bei „Die stille meiner Worte“ schon viel geweint, aber dieses Buch übertrifft alles. Vielleicht deshalb, weil ich mich mit diesem Buch, mit dem Thema darin und mit der Protagonistin sehr gut identifizieren kann. Das Thema ist für mich mehr als aktuell: Depression & Angstattacken!

Leni wird von jetzt auf gleich, erst von Angstattacken und später von den Depressionen übermannt. Keiner weiß was mit ihr los ist, und was noch schlimmer ist, nicht mal sie selber. Sie rennt mit ihrer Mum von Arzt zu Arzt, und jeder sagt fast das gleiche: Es wäre einfach nur Stress und Prüfungsangst. Leni kann nicht mehr, niemand hat eine Ahnung was wirklich los ist. In einem Tagebuch (Emma junior), dass sie von ihrer besten Freundin Emma bekommen hat, schreibt sie all ihre Gedanken und Gefühle rein. Auch die Diagnose, die sie von der letzten Ärztin bekommen hat, der Wimpernschlag, der alles verändern und zu einem Tsunami werden wird:

Depressionen. Die Diagnose lautet Depressionen…

Tagebucheintrag von Leni

Nur vier Worte, die nahezu ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen werden. Sie wird kämpfen, sie wird auch mal kurz die Hoffnung aufgeben, sie wird neue Freunde finden und über sich hinauswachsen, aber eines wird sie nie: ALLEIN sein.

Niemand geht es etwas an, warum du dünn bist oder kurvig, warum du braunes oder rotes, blaues oder blondes Haar hast, kurz oder lang, warum du Tattoos oder Piercings hast, warum du weinst oder lachst. Nur dich sollte es etwas angehen und nur du sollst damit zufrieden sein müssen. Deine Meinung ist die einzige, die zählt, wenn du morgens in den Spiegel blickst, und sie sollte lauten: Du bist schön und klug, du bist wertvoll und wunderbar.

Alles, nichts und ganz viel dazwischen Seite 206

Mehr möchte ich von Leni und ihrer Geschichte nicht erzählen, da das Buch ja noch nicht erschienen ist, aber eins kann ich sagen, ohne zu Spoilern: Leni ist bereit zu kämpfen.

Fazit 

Meine Bescheidene Meinung: Ava Reed hat sich wieder selbst übertroffen. Ein Buch das meine Erwartungen mehr als gesprengt hat, es spiegelt fast 1 zu 1 mein Leben wieder. Absolute Leseempfehlung!!

Für mich geht es jetzt weiter mit „Animas Academy, der heimliche König von Aldemar“ von C.R. Grey.

Nachtrag 

Meine Meinung zu dieser Krankheit als Betroffene

Ich bin selber von Depressionen und Panikattacken betroffen, und ich muss sagen: Ich hasse meine Krankheit, ich hasse sie abgrundtief, weil sie mir mein Leben so schwer macht. Dieser Moment. wenn Scherben vor dir liegen, die einmal dein Leben waren, und du nicht weißt wie du sie wieder zusammensetzen sollst. Du einfach keinen Antrieb mehr findest zu leben. Dich aber trotzdem weiter durch kämpfst, aber Angst hast, dass der Kampf niemals enden wird. Die Angst vor der Angst!! Dann denkst du einfach nur, warum ich? Warum muss gerade ich da durch? Womit hab ich das nur verdient? Wenn das Leben zum Kampf wird, fängt man verzweifelt an, sich an jeden Strohhalm zu klammern. 2015 war, was das betrifft, für mich das schlimmste Jahr aller Zeiten, jetzt muss ich, 4 Jahre später wieder eine Therapie machen und meine Ausbildung als Bäckerin unterbrechen. Die Angst davor, was nach der Therapie kommt, ist ständig da. Aber wirst ihr was? Um Leni zu zitieren: Ich bin bereit. Ich werde kämpfen. Ich werde gesund werden!!

Dieses Buch hat mir mehr Hoffnung gegeben, als es sonst irgendjemand oder irgendwas könnte.

An alle die auch betroffen sind:Gebt die Hoffnung nicht auf! Es wird immer einen Grund geben zu kämpfen! Ihr seid wertvoll! 

An unsere Gesellschaft da draußen: Nur weil man Depressionen nicht sehen kann, heißt es nicht, es sind keine Krankheiten!! Es darf kein Tabuthema mehr sein!!! 

Kämpfen wir gemeinsam, unser Leben ist es wert!

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine.

Rezensionen

Rezension zu „Izara, stille Wasser“

Infos

Autorin: Julia Dippel

Preis: 16.00 €

Verlag: Planet Verlag

Erschienen am: 18.Mai 2018

Seiten: 528

Klappentext

Der zweite Teil der packenden Romantasy-Reihe von Julia Dippel.

Die gesamte unsterbliche Welt weiß nun von Izara, und während ihr Vater im Kerker der Phalanx schmort, wird Ari von der Liga vorgeladen. Dort muss sie sich nicht nur dem hohen Rat stellen, sondern auch Lucians Familie …

Meine Meinung

Ich liebe dieses Buch, es ist eine sehr gelungene Fortsetzung, die an spannenden Szenen, tollen Dialogen, Herzschmerz und neuen Charakteren nicht spart. Der zweite Band wieder extrem spannend und hat sehr gut am ersten Band angeknüpft.

Ariana muss sich mit ihren Freunden alten und neuen Feinden stellen. Sie zieht Katastrophen quasi magisch an, was die ganze Sache natürlich nicht einfacher macht, aber die Geschichte dafür umso spannender. Aris Beziehung zu Lucian bekommt in der Mitte des Buches ziemliche Risse. Hab mit den beiden richtig mitgelitten 🙁 Herzschmerz vorprogrammiert.

Diesmal ist es ziemlich schwer Freund und Feind zu unterscheiden, vor allem was Tristan betrifft. Immer wieder sagt er, er wäre nicht der Feind, aber das konnte man nie so richtig glauben. Mit der Kintana Prophezeiung lockt er Ari in die nächste Falle.

Verloren, doch nicht vergessen, gefangen und bewacht. In ihr ruhen die Schatten und sie ruht in der Nacht. Der ewige Stern verkündet das Ende dieser Zeit, das Ende und den Anfang von finstrer Herrlichkeit. Ein Prinz von ihrem Blute entreißt sie dem Verlies. Gebrochen Herz und Zwielicht den Weg zu ihr ihm wies. Die Königin kehrt wieder, die Königin erwacht. Doch droht vielleicht ihr Ende. Durch des ewigen Feuers Macht.

Izara, stille Wasser, Seite 182/183

Verrat, Kämpfe und Lügen dominieren die Geschichte. Ein Abenteuer das nie enden darf. Es ist sehr schwer das Buch überhaupt wegzulegen. Es sah kurz vor Ende danach aus, als würde es ein Happy End geben, doch die Autorin macht es spannend. 🙂

Fazit

Ich bin einfach nur geflasht, so spannend und fesselnd geschrieben, dass man am liebsten selber Teil der Geschichte wäre. 🙂 Freue mich schon riesig auf den dritten Band, Sturmluft. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Alles, nichts, und ganz viel dazwischen“ von Ava Reed, aus dem Ueberreuter Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Rezensionen

Rezension zu „Izara, das ewige Feuer“

Infos

Autorin: Julia Dippel

Preis: 16,00 €

Verlag: Planet Verlag

Erschienen am: 25.Oktober 2017

Seiten: 542

Klappentext

Geheime Organisationen und eine verbotene Liebe

Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.

Meine Meinung

Ein wahres Schmuckstück im Fantasie-Genre. Eine Geschichte in die man gerne abtaucht. Julia Dippel hat eine Welt erschaffen, die voller Dämonen, Hexen und Halbblütern ist.

Den Startschwierigkeiten getrotzt, konnte mich das Buch dann doch noch für sich einnehmen. Allerdings ging das Buch ziemlich ruhig los, man findet sich am Anfang in einer Schule bzw. Internat wieder, in den die Protagonistin Ariana und ihre beste Freundin Lizzy gehen. Und was soll ich sagen? Ari ist einfach toll, mit ihrer sarkastischen und ruhigen Art bestimmte Dinge anzugehen, hat sie bei mir von Anfang an Pluspunkte gesammelt, dass macht sie einfach sehr sympatisch. Lizzy bildet quasi ihr Gegenstück, mit dieser enthusiastischen und chaotischen Art, die sie an den Tag legt, passt sie perfekt zu Ari. Somit ist sie doch auch ein sehr wichtiger Teil der Geschichte.

Es hatte eine ganze Weile gedauert bis ich wirklich den Durchblickt hatte, da manche Situationen ziemlich verwirrend waren. Besonders dann wenn es zwischen Ari und Lucian wieder ordentlich zu Sache ging, egal wie. 🙂 Lucian ist wie Deamon in der Osidian Reihe 🙂 ein Kerl der meine Hormone verrückt spielen lässt. Ja ich gebe es zu, ich liiieeebbbbeeee Lucian, auch wenn er manchmal etwas arrogant rüberkommt. 🙂 Aber bei soviel Action, wilden Kämpfen und Liebesdramen kann man da gut drüber hinwegsehen. 😉

Der Schreibstil der Autorin hat mich ziemlich aufgewühlt, vor allem die Dialoge sind genial geschrieben. Weder abgehackt noch langweilig, aber mit viel Drama.

Fazit

Izara, das ewige Feuer, hat in mir ein Feuer entfacht, dass nicht zu löschen ist. Ein absolut unterhaltsames und fesselndes Buch, dass mit soviel Witz und Leidenschaft geschrieben wurde, dass man gar nicht anders kann, als zu lesen und zu lesen und zu lesen. Danke Julia Dippel für diese tolle Dämonenwelt. 🙂

ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG!!  🙂

Für mich geht es weiter mit den zweiten Teil „Izara, stille Wasser“. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Rezensionen

Rezension zu „Die Krone der Dunkelheit“

Infos

Autorin: Laura Kneidl

Verlag: Piper Verlag

Preis: 15,00 €

Seiten: 683

Erschienen am: 2. Oktober 2018

Klappentext

Tauche ein in eine faszinierende Welt, die in Dunkelheit zu versinken droht!

Magie ist in Thobria verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Vor Jahren wurde ihr Bruder entführt, seitdem versucht sie verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, dass von magischen Wesen bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf die gefährliche Reise dorthin.

Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran, bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Nicht zuletzt, weil sie Rache nehmen möchte an jenen blutrünstigen Kreaturen von jenseits der Mauer, die einst ihr ganzes Dorf ausgelöscht haben. Doch ihr Ungehorsam bringt Ceylan immer wieder in Schwierigkeiten…

Meine Meinung

Der Schreibstil von Laura Kneidl ist doch sehr speziell, aber unglaublich spannend. Ich hatte aber am Anfang doch große Schwierigkeiten ins Buch zu finden, mir hat es aber dann von Seite zu Seite immer besser gefallen. Die Charaktere haben mein Herz quasi im Sturm erobert, vor allem Freya hat es mir, mit ihrer Suche nach ihrem Zwillingsbruder Talon, sehr angetan. Ihr Mut und ihre Tapferkeit sind unbeschreiblich.

Da die Charaktere in jedem Kapitel wechseln, sieht man die Welt mit verschiedenen Augen. Diese magische Fantasiewelt ist bis zum kleinsten Detail sehr gut beschrieben, wie z.B das gläserne Schloss und die Grünflächen in Nihalos, dass ist die Hauptstadt der Unseelie.

Es ist auf alle Fälle kein Buch mit großer Romantik, aber ein bisschen Erotik gibt es dennoch. Die eine Szene hat mich sehr amüsiert. 😀

Eine Wolke aus warmer Luft schlug ihr entgegen, als sie die Tür zum Waschraum aufstieß. Das Holz knallte gegen die Wand, und sämtliche Augenpaare richteten sich auf sie. Doch der Blickkontakt hielt nur ein Bruchteil einer Sekunde an, ehe Ceylan etwas anderes bemerkte.

Penisse. Jede Menge Penisse. Beim König! Vielleicht war dies doch ein Fehler gewesen.

7.Kapitel, Ceylan -Niemandsland- Seite 92

Das hat mich schon zum schmunzeln gebracht. 😀 Es ist halt kein Jugendroman.

Fazit

Die Krone der Dunkelheit ist für mich das erste Buch von Laura Kneidl, es gefällt mir sehr und für einen Fantasie Fan absolut empfehlenswert. Die Karte am Ende des Buches, von Gabriella Bujdoso illustriert, ist sehr schön und detailreich, sie zeigt ganz gut, wo die große Mauer überhaupt steht.

Der zweite Band, Magieflimmern, erscheint voraussichtlich am 2.Juli 2019. Für mich geht es jetzt weiter mit Izara, das ewige Feuer, von Julia Dippel aus dem Planet Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Januar, Rezensionen

Rezension zu Heliopolis, „Die namenlosen Liebenden“

Infos

Autorin: Stefanie Hasse

Verlag: Loewe Verlag

Preis: 16,95 €

Seiten: 399

Erschienen am: 14.Januar 2019

Klappentext

Seit Jahren schwindet auf Heliopolis die Magie. Zurück von ihrem Ausflug auf die Erde müssen Akasha und ihre Freunde nun die beiden magischen Kristalle wieder vereinen, um der Bevölkerung die Magie zurückzugeben. Endlich können sie die Menschen von der unheimlichen Krankheit heilen, der schon so viele zum Opfer gefallen sind. Aber Akasha weiß nicht, wem sie noch trauen kann: ihrem Vater, dem Herrscher von Heliopolis, oder ihrer Mutter, der Anführerin der Rebellen. Und noch weniger weiß sie, wen sie wirklich liebt: Riaz, dem sie seit Jahren versprochen ist, oder Dante, den sie seit ihrem Abenteuer in Arizona nicht vergessen kann.

Meine Meinung

ICH BIN ÜBERWÄLTIG!!! Es ist ein Traum von einem Buch. Der erste Teil, Magie aus ewigem Sand hat mir schon sehr gut gefallen, aber mit die namenlosen Liebenden hat Stefanie Hasse einen genialen Abschluss des Zweiteilers geschaffen.

Zum Anfang des Buches gibt es ein, Was bisher geschah Teil, was ich ganz gut finde, da ja doch ein paar Monate zwischen den Büchern liegt, so kann man sozusagen nochmal kurz reflektieren was im anderen Buch Phase war. Diese Geschichte hat genau die richtige Mischung aus Fantasy, Magie, Freundschaft und Liebe. Ich hab bis zum Ende mitgefiebert mit Akasha, Riaz, Dante, Yasmeen und Malak, und wurde nie langweilig. Manche Szenen waren wirklich nervenaufreibend, vor allem dann wenn sich das Blatt wegen eines Verrats wendet, wenn die Dunkelheit, die Menschen von Heliopolis einnimmt.

Unsere Ahnen hatten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Nur haben sie eines nicht bedacht: Man kann die Finsternis nicht aussperren, indem man das Licht heller dreht. Dadurch werden die Schatten nur noch dunkler.

Zaahir Themis, der Herrscher Seite 219/220 Heliopolis, die namenlosen Liebenden

Am meisten hat mich die Stärke von Akasha fasziniert und die endlose Liebe die sie in sich trägt, aber wer verdient ihre Liebe? Riaz oder doch Dante? Das werde ich auf alle Fälle nicht verraten. 😉

Es muss so sein. So hätte es immer sein sollen. Er und ich.

Akasha, Seite 227

Stefanie Hasse schreibt mit so viel Gefühl und Liebe, sie zieht die Leser mit ihrem Schreibstil in den Bann. So konnte ich die Charaktere in mein Herz schließen, konnte mir selber ein Leben auf Heliopolis vorstellen, ein Leben mit reiner Magie. Die Autorin hat in mir die Sehnsucht erweckt wieder in das Buch einzutauchen, wieder zwischen den Seiten zu verschwinden und Teil des Buches, Teil der Geschichte zu sein. Diese Buch hat mich mitgenommen, hat mich aufatmen lassen, hab mich sogar selber täuschen lassen, von Personen in diesem Buch.

Fazit

Ja ich bin überwältigt, überwältigt von so viel Fantasy und Leidenschaft, von so viel Schreibtalent. Ein turbulentes Abenteuer zwischen zwei Buchdeckeln. Aber jetzt muss ich vorübergehend Abschied nehmen zu Heliopolis und mich einem neuem Abenteuer zuwenden. Aber es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich mich von Stefanie Hasse verzaubern lasse. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Die Krone der Dunkelheit, von Laura Kneidl aus dem Piper Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine 🙂

Januar, Rezensionen

Rezension zu „Nevermoor, Fluch und Wunder“

Infos

Autorin: Jessica Townsend

Verlag: Dressler Verlag

Preis: 19,00 €

Seiten: 430

Erschienen am: 19.Januar 2018

Klappentext

Halte dich bereit!

Jupiter North

Wenn Morrigan Crow einer sicher weiß, dann, dass ein Fluch auf ihr lastet und sie an ihrem elften Geburtstag sterben muss. Allerdings ahnt sie da noch nicht, dass sie in allerletzter Sekunde von dem wundersamen Jupiter North gerettet und nach Nevermoor gebracht wird. Und die hätte Morrigan sich vorstellen können, dort die Bekanntschaft von sprechenden Riesenkatzen und exzentrischen Vampirzwergen zu machen. Doch es warten auch eine ganze Reihe schwieriger Prüfungen auf sie und außer ihr scheint jeder ein besonderes Talent zu haben. Oder steckt in Morrigan vielleicht mehr. als sie selbst glaubt?

Meine Meinung 

Willkommen in der Welt grenzenloser Magie. Die Magie von Nevermoor, eine Welt, erschaffen von Jessica Townsend. Und ich kann sagen, ich bin begeistert. Dieses Buch lässt sich so schön lesen und es wird vor allem nie langweilig, ganz im Gegenteil, die Spannung ist von Anfang bis Ende da.

Die Dialoge sind sehr amüsant 🙂 und die Geschichte an sich ist auch was für Harry Potter Fans. Magie, ungewöhnliche Wesen und Orte und vor allem Rätsel über Rätsel.

In Nevermoor erscheint irgendwie alles möglich, es ist einfach voller Wunder und interessanter Menschen. Auch als Erwachsener kommt man hier voll auf seine Kosten, es gibt wirklich selten Bücher die mich so sehr fesseln und begeistern. Umso weiter man in der Geschichte vordringt umso spannender und verzwickter wird die ganze Sache. Ich bin jetzt in gewisser Weise irgendwie süchtig nach Nevermoor, süchtig nach mehr von Jessica Townsend. Die Handlungen sind wirklich grandios und die Figuren zeugen vom Ideenreichtum der Autorin. Der Schreibstil ist wirklich sehr bildlich, was beim lesen dafür sorgt, dass ich nie den Faden verloren habe, bei den ganzen Abenteuern, gefährlichen Prüfungen und den wilden Verfolgungsjagten, die bei mir regelmäßig für atemlose Momente gesorgt haben.

Man rutscht immer wieder von einem Ereignis zum nächsten, so das dass staunen,erleben und entdecken nie ein Ende nimmt.

Fazit

Nevermoor ist wahrlich ein Fluch und ein Wunder zugleich. Voller tollen Ideen und schönen magischen Welten. Die Handlungen und Figuren sind genauso bunt und außergewöhnlich wie das wunderschöne Cover. Es war wie ein Feuerwerk an Gefühlen und eine Reise, von der ich mir wünschte das sie niemals endet. Und so schnell wird sie auch nicht enden, denn Nevermoor ist eine Trilogie, der zweite Teil erscheint voraussichtlich am am 18.März 2019.

Für mich geht es jetzt weiter mit Heliopolis, die namenlos Liebenden von Stefanie Hasse aus dem Loewe Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Januar, Rezensionen

Rezension zu Animas Academy „Die verschollene Prophezeiung“

Infos

Autor: C.R.Grey

Preis: 14,95€

Verlag: dtv junior

Erschienen am: 10.März 2017

Klappentext

Ben Walker bekommt überraschend einen Platz an der berühmten Animas Academy. Doch im Gegensatz zu seinen Mitschülern, die alle ihr ganz spezielles Tier, ihre Anima, mitbringen, reist Ben alleine an. Verzweifelt sucht es immer noch nach dem Tier, mit dem er eine magische Verbindung eingehen soll. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich steckt Ben mitten in einer Verschwörung, die ausgerechnet die jahrhundertealten Bande zwischen Mensch und Tier bedroht. Nur wenn Ben seine Anima findet, gibt es eine Chance auf Rettung…

Meine Meinung

Ich bin doch sehr überrascht von diesem Buch und von der Geschichte. Ein magisches Band zwischen Mensch und Tier klingt wirklich toll, schade es sowas nicht im echten Leben gibt.

Es ist an sich ganz gut geschrieben, nur sind manche Dialoge und Szenen irgendwie abgehackt. Ist aber für mich jetzt kein Grund das Buch nicht weiterzuempfehlen. Die Story dahinter ist sehr spannend und interessant, diese Welt die C.R.Grey erschaffen hat ist faszinierend und voller Gefahren. Während des Lesens wechseln die Sichten zwischen 4 Charaktere. Das kam am Anfang etwas überraschend, weil man sich auf einmal in einer ganz anderen Situation wiedergefunden hat, man gewöhnt sich aber daran. Dadurch das es in dem Buch so viele Rätsel und Geheimnisse gibt, fängt man beim lesen an, automatisch mitzugrübeln und seine eigenen Theorien aufzustellen. Es wird also nie langweilig sondern von Seite zu Seiten und von Kapitel zu Kapitel spannender.

Die Geschichte an sich ist in gewisser Hinsicht auch lehrreich, Ben muss sich bei der Bewusstwerdung seiner Anima in Geduld üben und Vertrauen in seine eignen Fähigkeiten setzten. Er muss sich Situationen stellen in denen er Mut beweisen muss und die vielleicht nicht gerade angenehm sind. Aber mithilfe seiner neu gewonnenen Freunde stellt er sich tapfer jedem Problem.

Fazit

Das Buch ist alles im allen ein doch sehr gelungener Auftakt einer hoffentlich guten Buchreihe. Ich bin sehr gespannt was mich im zweiten Teil erwartet. Das Ende wurde auf alle Fälle nochmal richtig spannend.

Da ich den zweiten Teil leider noch nicht hab, geht es für mich jetzt mit Nevermoor von Jessica Townsend weiter.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Zum Shop:https://www.dtv.de/buch/c-r-grey-animas-academy-die-verschollene-prophezeiung-76167/

Januar, Rezensionen

Rezension zu Renegades „Gefährlicher Freund“

Infos

Autorin: Marissa Meyer Preis: 20,00€ Verlag: Hyne Verlag Seiten: 639 Erschienen am: 10. September 2018

Klappentext 

 Sie haben geheime Identitäten.                                                                                    Und außergewöhnliche Kräfte.                                                                                    Sie will Rache. Er will Gerechtigkeit.                                                                           Beide können alles gewinnen… oder alles verlieren.                                                Und sie dürfen sich niemals ineinander verlieben: Nova und Adrian.

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. 

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten … 

Meine Meinung

Renegades ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mich echt umgehauen. Die Einführung in die Geschichte war etwas langatmig, man bekommt aber während des Lesens immer mehr Infos über Nova und ihre Vergangenheit. Was mir auch sehr gefällt ist, dass gleich zu Anfang des Buches die Mitwirkenden aufgezählt werden, so das man die einzelnen Charaktere gut auseinander halten und sie den jeweiligen Gruppen zuordnen kann. Der Schreibstil von Marissa Meyer ist sehr angenehm, so das man quasi in der Geschichte und den Seiten versinkt.

Die Story ist aus zwei verschiedenen Sichten geschrieben, abwechselnd zwischen Nova und Adrian, was ziemlich sinnvoll ist, so lernt man die Welt der Superhelden „Renegades“ und die Welt der Anarchisten kennen. So kann man auch besser entscheiden bzw. auseinanderhalten wer zu den Guten oder Bösen gehört.

In Novas Sicht sind die Renegades die Bösen, weil die Anarchisten durch diese Macht unterdrückt werden. Liest man aber aus Sicht von Adrian sie die Renegades die Guten, weil sie immer im Recht sind und ihr Handeln meistens richtig ist. So ging es eigentlich das ganze Buch über und klar, bei 639 Seiten kann es schon mal passieren das manche Szenen etwas lang werden, dass waren halt dann die Stellen, die mich nicht ununterbrochen gefesselt haben.

Das Ende war natürlich der absolute Hammer, hatte nicht im geringsten damit gerechnet.

Fazit

Eine bessere Welt hätte Marissa Meyer nicht erschaffen können. Es ist ein richtig geniales Buch, in das man schön abtauchen kann. Nur bis zu Fortsetzung müssen wir uns leider noch gedulden, aber das warten wird sich sicherlich lohnen. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Dezember, Rezensionen

Rezension zu „Negerkuss“ aus den Sommerburg Verlag

Infos

Autorin: Meredith Winter Preis: 9,99€ Verlag: Sommerburg Verlag Erschienen am: 1.Dezember 2018 Seiten: 224

Klappentext

Sakita ist eine von zwölftausend Menschen aus Nigeria, die nach Deutschland geflohen sind, um der islamistischen Gewalt und dem Terror zu entkommen. Frederik ist Deutscher, Arzt und seit zwölf Jahren angesehenes Mitglied einer rechtsextremen Partei. Als Sakita sowie weitere Flüchtlinge in sein kleines 800-Seelen-Dorf einziehen sollen, protestieren die Dorfbewohner und er vehement dagegen. Zu wichtig ist ihm der Nationalstolz, zu groß seine Aversion gegen Ausländer. Das dies der Anfang einer großen Liebesgeschichte werden wird, ahnt er zu dem Zeitpunkt noch nicht. Das er seine rosarote Brille nicht ewig tragen kann, auch nicht. Eine mörderische wie politisch getriebene Achterbahn der Gefühle beginnt…

Meine Meinung

Ich bin von dem Buch positiv überrascht, natürlich hab ich die Diskussionen mitbekommen die auf Facebook und anderen Sozial Media Plattformen kursierten, vor allem wegen dem Wort „Negerkuss“, was mich aber nicht abgeschreckt hat.

Die Autorin schreibt zu Anfang ihres Buches was von vorgefasste und voreingenommene Meinung und ich denke, viele die das Buch bzw. den Titel gesehen haben dachten, „Das kann nur ein Nazi geschrieben haben, so was rassistisches“!! Ohne auch nur ein Wort da drin gelesen zu haben.

Und ich muss euch sagen, stellt eure Vorurteile mal hinten an und lest dieses Buch. Da geht es nicht um den, mal grob ausgedrückt „krassen“ Rassismus den wir von manchen Menschen hier in Deutschland vielleicht kennen. Nein, in diesem Buch ist die große Frage: Kann die Liebe die ganzen Vorurteile überwinden und unser Denken und Handeln verändern?

Ich konnte Negerkuss ohne Probleme flüssig durchlesen, was sowohl an den Schreibstil als auch an diesen wechselnden Erzählperspektiven zwischen den Hauptprotagonisten Sakita und Frederik lag. Ich konnte mir dadurch auch ein besseres Bild von den Personen machen und was in ihnen vorgeht.

Was es mir auch ein bisschen angetan hat ist die Idee des Buches, also „Ein Rechts angehauchter Mann mit viel Nationalstolz, verliebt sich in dunkelhäutige Frau“. Das zeigt mir bzw. uns das Nationalität, Hautfarbe und Glaubensrichtung eigentlich scheißegal sind solange das Herz am richtigen Fleck ist. 🙂 In diesem Buch wird halt gezeigt das Liebe alle Vorurteile überwinden kann, man muss es nur wollen und mal über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. Denn jeder sollte mit seinen Leben die Welt ein klein wenig besser machen. 🙂

Fazit

Ich möchte hier auch keine ewig langen Texte schreiben und das Thema ewig lang ausweiten, aber nur eins, wenn ihr mehr über Sakita und Frederik wissen wollt, lest das Buch, es lohnt sich. Bin ja nicht der Liebesroman Leser aber selbst mich hat das Buch aus den Socken gehauen. Es kommt halt immer darauf an wie offen man sich dem Thema nähert. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine 🙂