Juni, Rezensionen

Rezension zu „Dämonentage“

Infos

Autorin: Nina MacKay

Preis: 14,00€

Verlag: Piper Verlag

Seiten: 393

Erschienen am: 2.Oktober 2018

Klappentext

Selbst auf die dunkelste Nacht folgt ein neuer Tag.

An den letzten fünf Tagen des Jahres fallen Dämonen über die Erde her, sobald das Tageslicht versiegt. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse Villa eingeladen, um dort die Dämonentage zu verbringen. Doch etwas ist anders als sonst. Ein Dämonenclan scheint es ausgerechnet auf Adriana abgesehen zu haben. Und warum behauptet der Halbdämon Cruz, auf sie angewiesen zu sein? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.

Meine Meinung

Ja, wieder ein Buch von Nina MacKay und ja, wieder bin ich total geflasht. Dämonentage, hatte ich Anfang diesen Jahres bei Stefanie Hasse gewonnen und nun endlich mal gelesen. Mein allererstes Dämonenbuch und auch noch das beste. 🙂

Die letzten fünf Tage von 2019 sind gekommen, dass heißt, die Dämonentage stehen an. Jede Nacht öffnet sich das Höllentor und die Dämonen machen die Gegend mit ihrem Hunger unsicher, so auch in Portland. Adriana und ihre Freunde suchen Schutz in der Villa von ihrem ehemaligen Heimleiter Harry. Doch die erste Nacht ist zum Scheitern verurteilt. Erst verletzt sich ihr Freund Rico und dann wird auch noch das Haus von einem Dämonenclan belagert. Doch Adriana wird Dinge erfahren die ihre Mutter vor ihr verheimlicht hat, wird sich sogar mit Dämonen anfreunden und einen lieben.

Fazit

Soviel Abenteuer, Gefahren und Liebe in einem so kleinen Buch, dass muss man erst mal verkraften. 😀 In Nina MacKays Büchern kann man gar nicht anders als mitfiebern. Vorallem mit dem Ende hatte ich bei weitem nicht gerechnet, ist echt voll der Hammer. Freu mich schon sehr auf den zweiten Teil „Dämonennächte“ Für mich geht es jetzt weiter mit „Nevermoor, das Geheimnis des Wunderschmieds.“

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Juni, Rezensionen

Rezension zu „Black Forest High“ Ghostseer

Infos

Autorin: Nina MacKay

Preis: 15,00 €

Verlag: Piper Verlag

Erschienen am: 01.März 2019

Seiten: 392

Klappentext

Was, wenn die Auserwählten tot ist und du ihren Platz einnehmen musst?

Die Black Forest High ist die Schule für Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien. Als Seven mit ihrem besten Freund, dem Geist Remi, die Schule zum ersten Mal betritt, macht sie das nicht nur bei den gutaussehenden Zwillingen Parker und Crowe interessanter als ein Geist mit zwei Köpfen. Neben ihrer Abneigung gegen den Unterricht Exorzismus lässt Sevens Gerechtigkeitssinn sie schnell am Leitsatz der Black Forest High zweifeln: „Wer über die Toten herrscht, beherrscht auch die Lebenden.“ Warum halten das alle für normal? Und warum verschwinden zahlreiche Schulabgänger spurlos? Zu allem Überfluss scheinen es sämtliche Poltergeister ausgerechnet auf sie abgesehen zu haben…

Meine Meinung

Black Forest High: ein Titel der noch nicht ganz so viel über den Inhalt des Buches preisgibt. Dafür hab ich aber ziemlich gut ins Buch hinein gefunden und dann irgendwie auch nicht mehr raus gefunden, weil ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Unglaublich halt. 😀 Aber wen wundert es? Die Geschichte ist auch 1A geschrieben und die ständigen Anspielungen auf Harry Potter verschlechtern das Buch auch nicht gerade, eher im Gegenteil. Ach, soooo ein Träumchen. 😀

Seven (Seventina Alexia Richard) ist eine Geistseherin. Zwei Jahre versuchte Remi, ihr bester Freund und ein Schulgeist, sie auf die Black Forest High zu schicken, aber vergeblich. Sie wohnte bei ihrer Tante Karen in Utah, seit ihre Mutter im Frauengefängnis sitzt, weil sie den Tod ihrer jüngsten Tochter Nova rächen wollte. Durch einen Vorfall mit ihrem festen Freund Darcy, beschließt Seven doch in die Schule für Geisterbegabte nach Deutschland zu wechseln. Dort erwarten sie allerdings Gefahren, die wirklich niemand vorhersehen konnte, am allerwenigsten sie selbst. ABER: Seven findet auch neue Freundinnen und vielleicht auch eine neue Liebe. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, der viele Prüfungen für sie bereithält.

Fazit

Ein echt tolles Buch, dass sogar, meiner Meinung nach, dass Zeug zu einer Verfilmung hätte. 🙂 Würde es mir auf jeden Fall anschauen. 🙂 Und da ich nicht genug von Nina MacKays Schreibstil bekommen kann, geht es jetzt für mich weiter mit „Dämonentage“. Freue mich riesig darauf. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Mai, Rezensionen

Rezension zu „die fünf Gaben“

Infos

Autorin: Rebecca Ross

Preis: 19,99 €

Verlag: Carlsen Verlag

Seiten: 492

Erschienen am: 2.November 2017

Klappentext

Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Meine Meinung

Das Buch, die fünf Gaben von Rebecca Ross, schlummmerte schon seit der Veröffentlichung auf meiner Wunschliste. Immer wenn ich es mir holen wollte, kamen doch irgendwie immer andere Bücher dazwischen. Bis ich es dann auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse am Carlsen Stand zufällig entdeckt habe und es mir gleich schnappte. Und ich muss ehrlich sein, ich hätte mich wahrscheinlich schwarz geärgert ohne dem Buch nach Hause zu gehen, weil es einfach unglaublich ist. Mir fiel es oft ziemlich schwer es aus der Hand zulegen. So eine tolle Geschichte voller Herzblut und Abenteuer, Stolz und Liebe, Verrat und überraschenden Wendungen. Konnte wirklich ohne Probleme in dieses Buch einsteigen und mich von der Geschichte und von Brienna hinfort tragen lassen.

Die Reise von Brienna war von Anfang an immer unvorhersehbar und voller Tücken. Sie wird in Magnalia 3 Jahre in der Passion des Wissens unterrichtet. Doch ihre Ängste bei der bevorstehenden Sonnenwendfeier keinen Gönner erwählen zu können und somit auch keine Berufene zu werden sitzen tief. Doch das sollte nicht ihre einzige Sorge bleiben, wir ihr beim lesen sehen werdet. DENN: ein paar Wochen nach der Feier verändert sich ihr Leben von Grund auf. Es wird gefährlicher, abenteuerlicher und vor allem rätselhafter. Sie wird Geheimnisse entschlüsseln, die alles verändern.

Langsam ließ ich den Blick zu seinem Gesicht wandern – das keineswegs alt und hässlich, sondern jung und attraktiv war. Augen, so blau wie Kornblumen. Ein Mund, der selten lächelte. Ich wurde zerstört, ich wurde geheilt, als ich ihn anstarrte, als er mich anstarrte. Denn er war nicht nur d´Aramitz, der dritte gefallene Lord. Er war nicht einfach ein fremder Mann, mit dem ich Blickkontakt herstellen und von dem ich mich dann wieder abwenden sollte. Er war….

Die fünf Gaben, Seite 334

Fazit

Es ist wirklich ein Traum von einem Buch. Eines meiner Highlights dieses Jahr. Freue mich sehr auf den zweiten Teil – Der Thron des Nordens. Den hab ich zwar leider noch nicht, aber diesmal werde ich nicht zwei Jahre warten. 🙂 😀

Deshalb geht es für mich jetzt weiter mit „Black Forest High“ von Nina MacKay.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Mai, Rezensionen

Rezension zu „die Muschelsammlerin, deine Bestimmung wartet“

Infos

Autorin: Charlotte Richter

Preis: 18,00 €

Verlag: Arena Verlag

Seiten: 425

Erschienen am: 04.Februar 2019

Klappentext

Mariel hat immer darauf vertraut, dass sie in Amlon glücklich wird. Inmitten der perlweißen Strände und des türkisblauen Meeres sollte es ihr an nichts fehlen. Aber tief im Herzen spürt Mariel, dass sie nicht dazugehört. Als der Tag der Verbindung bevorsteht, an dem jeder Jugendliche seinem perfekten Partner begegnet, wird Mariels größte Angst wahr: Sie ist eine Sonderbare, eine von denen, für die es keine Liebesgeschichte gibt. Zusammen mit Sander, Tora und Tammo muss Mariel Amlon verlassen. Nur in Nurnen, dem Reich der Träume, können sie ihren Seelenpartner noch finden. Doch auf der Reise flammen in Mariel plötzlich Gefühle für einen anderen auf. Und diese Gefühle bedeuten in Nurnen den sicheren Tod …

Meine Meinung

Die Muschelsammlerin ist ja eines meiner Buchmesse-Schätze. Und ich muss sagen, es ist wirklich ein Buchschatz. Es enthält so eine unglaublich schöne, kämpferische und romantische Liebesgeschichte, dass man etwas, aber nur etwas neidisch werden könnte. 🙂 Beim lesen hatte ich immer das Gefühl, in diesem Buch gefangen zu sein. Und warum? Ganz einfach, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Mariel hat mich in ihren Bann gezogen und mich mitgenommen nach Amlon, ihrer Heimat, und zwar ganz genau nach Talymar, die größte der Inseln. Dort wird Liebe ganz groß geschrieben, denn: wenn die Einwohner 18 sind, bekommen sie einen Seelenpartner zugeteilt, die Liebe des Lebens. Mariel wünscht sich nichts sehnlicher als endlich ihren Partner am Tag der Verbindung in die Arme zu schließen. Jede Nacht träumt sie von ihm, stellt sich vor wie er sein könnte, wie er aussieht und ob er sie nimmt wie sie ist. Ob der Wunsch erfüllt wird, werde ich natürlich nicht verraten, aber eines vorweg: es wird für Mariel und ihre Freunde ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Fazit

Dieses Buch lässt sich richtig schön lesen, obwohl ich manchmal etwas durcheinander war, wenn die Szene so schnell gewechselt ist. Musste mich also immer wieder neu ordnen. Aber ich habe es überlebt. 🙂 Ist also jetzt nicht soooo schlimm. 😉

Für mich geht es jetzt weiter mit “ die fünf Gaben“ von Rebecca Ross.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Mai, Rezensionen

Rezension zu „Iskari, der Sturm naht“

Infos

Autorin: Kristen Ciccarelli

Preis: 16,99 €

Verlag: Heyne-fliegt

Erschienen am: 2.Oktober 2017

Seiten: 415

Klappentext

Eine verlorene Liebe. Ein Geheimnis, das nie ans Licht gelangen darf. Und eine Kämpferin, die das Schicksal ihres Volkes wenden wird.

Asha ist die Iskari, die Todbringerin. Mutig wie niemand sonst kämpft sie gegen die Drachen, die Feinde ihres Landes, und vernichtet sie. Doch sie hat noch einen Feind: Jarek, Kommandant des Königs und in sieben Tagen ihr Ehemann. Es gibt nur einen Weg, der Hochzeit zu entgehen: wenn sie den mächtigsten aller Drachen bezwingt. Eine unlösbare, tödliche Aufgabe.

Da findet Asha einen unerwarteten Verbündeten. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks…

Meine Meinung

Ich habe es endlich geschafft Iskari zu lesen, nach unnötigen, wirklich, wirklich unnötigen hin und her. Und bereut hab ich es auf alle Fälle nicht. Iskari ist ein absoluter Buchtraum. Asha ist die Todbringerin, auch Iskari genannt, ist die Tochter des Drachenkönigs von Figraad. Durch einen vermeidlichen „Unfall“ als Kind, fängt sie an Drachen zu jagen, um sie alle auszulöschen und die alten Bräuche zu zerstören. Doch der eigentliche Feind ist ganz in ihrer Nähe.

Durch einen Deal mit ihrem Bruder Dax, steht sie auf einmal vor tödlichen Aufgaben, die ihr ganzes bisheriges Leben verändern werden.

Die Autorin hat eine Welt erschaffen die genau mein Geschmack ist: Drachen, Kämpfe, Liebesdramen, Hinterhalt und Verrat. Es ist eine Geschichte die süchtig macht, süchtig nach mehr.

Fazit

Ich muss ehrlich sagen, am Anfang hatte ich etwas Probleme mit den ganzen Namen. Hab mich manchmal ziemlich dämlich angestellt, was das zuordnen betrifft. 😀 Konnte nur froh sein das die Namen an sich nicht allzu kompliziert sind, deshalb konnte ich das Buch und die Geschichte in mich aufsaugen. 😀 Freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, mal sehen welche Überraschungen er bereithält. Da ich den leider noch nicht haben, muss deshalb mit einem anderen Buch weitergehen und das ist „Die Muschelsammlerin, deine Bestimmung wartet“ , eines meiner Errungenschaften von der Leipziger Buchmesse 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

April, Rezensionen

Rezension zu „Blackwood, Briefe an mich“

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Autorin: Britta Sabbag

Preis: 18,99 €

Verlag: Fischer Verlage

Seiten: 447

Erschienen am: 22. März 2019

Klappentext

Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

„Ich öffnete den Umschlag mit einem alten, rostigen Brieföffner, dessen Griff die Form von zwei Blättern hatte.

Liebe Ge, bitte erschrick nicht. Ich bin es, dein Ich aus der Zukunft.

Was war das denn? Eindeutig nicht meine Zeilen! Aber genauso eindeutig meine Handschrift. Sofort stieg eine brennende Hitze in meinen Kopf, und meine Gedanken überschlugen sich.

Meine Meinung

Ich war so sehr in dem Buch versunken, dass die Welt um mich herum manchmal in Vergessenheit geriet. Es war für mich das erste Buch von Britta Sabbag und sicherlich auch nicht das letzte. Durch diesen wunderschönen Schreibstil war ich quasi selber in Blackwood, habe selber Mimis wunderbares Essen gekostet und war bis über beide Ohren verliebt. Apropos Liebe: Es ist einfach eine total tolle Liebesgeschichte. Gesine Novak muss nach dem tragischen Unfall ihrer Mutter, zu ihrer Tante Wanda nach Blackwood ziehen, einem kleinen Dörfchen in Irland. Für ein Stadtmädchen natürlich eine ganz andere Welt und ihr Start dort, war auch nicht gerade löblich, wohl eher eine Katastrophe. Sie tritt in jedes sich bietende Fettnäpfchen, in das man nur treten kann.

Sie sucht Antworten, Antworten auf endlos viele Fragen. Und die bekommt sie ausgerechnet von einem alten und antiken Schreibtisch. Wie und in welcher Form und was ein Fluch mit alldem zu tun hat, werde ich natürlich nicht verraten. 🙂 Das müsst ihr schon selber lesen, ist doch wohl logisch. 🙂

Fazit

Ein unglaublich tolles und sehr emotionales Buch. Eine Liebesgeschichte die einfach nur zum heulen ist, sowohl vor Freude als auch vor Mitleid. Bin eigentlich ein Fantasy-Buch Leser, aber dieses hat mich komplett überzeugt. 🙂 Ich kann es nur empfehlen.

Für mich geht es jetzt weiter mit „Iskari, der Sturm naht“ von Kristen Ciccarelli.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

April, Rezensionen

Rezension zu „Herzenmacher“

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Autor: Akram El-Bahay

Preis: 17,95 €

Verlag: Ueberreuter Verlag

Erschienen am: 15.März 2019

Seiten: 381

Klappentext

Auf den Spuren eines rätselhaften Fremden gelangt Leo durch ein Portal in eine winterliche Parallelwelt. Hier wird er in die Kunst des Spielzeug-machens eingeführt und erweist sich bald als seltenes Talent: Er vermag die mechanischen Herzen der Automatenwesen zum Leben zu erwecken Doch diese Gabe weckt Begehrlichkeiten…

Meine Meinung

Denn du, Leo Mellino, sagte er, du bist ein Herzenmacher…

Seite 45

Also, lesen lässt es sich wirklich gut. Mit Humor, Gefahren und einer Prise Abenteuerlust kann man echt super in das Buch eintauchen. Obwohl ich am Anfang doch so meine Schwierigkeiten hatte, ganz hinter die Geschichte zu kommen, warum auch immer. 🙂

Es beginnt mit einem, in Frankreich lebenden jungen Mann Namens Leo (Leonce, so nennt ihn meistens aber nur seine Mutter). Durch einen nächtlichen Besuch von einem ziemlich seltsam aussehenden Fremden, im Haus seiner Mutter Iza, rutscht er regelrecht in ein gefährliches Abenteuer, was ihm wie ein Märchen vorkommt, oder einen komischen und seiner Meinung nach ziemlich verrückten Traum. In dem es sogar um Leben und Tod geht. Als er erfährt das diese Parallelwelt von einer bösen Hexe regiert wird, darf, was deren Tod angeht, nichts den Zufall überlassen werden. So beginnt für Leo eine Reise, die er mit höchster Wahrscheinlichkeit nie vergessen wird.

Es war eine besondere Nacht, in der ein Mann an die Tür zu Leos Haus klopfte. Eine Nacht, in der ein kalter Wind die Aussicht auf Veränderungen in sich trug wie den Duft des fernen Meeres.

Seite 7

Um nicht zu spoilern, werde ich mal lieber nicht mehr erzählen, ihr sollt es ja selber lesen. 😉 Ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Buch und die Geschichte wie ein modernes Märchen aufgebaut ist. Mit Zwergen, Hexen, Königen und das was so dazugehört. 🙂 An sich ist es echt schön geschrieben, dass wirklich einzige was mich stört, ist ständig die Wiederholung von dem Satz: „Vom Gesicht abgelesen“. Den liest man ziemlich oft, aber darüber kann ich hinwegsehen. 🙂 Mehr gibt es nicht zu beklagen. 🙂 Selbst das Cover ist wunderschön, es hat mich von Anfang an verzaubert. 🙂

Fazit

Im großen und ganzen ist es eine echt tolle Geschichte, nicht perfekt, (welches Buch ist das schon?) aber verdammt nah dran. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Blackwood, Briefe an mich“ von Britta Sabbag. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

März, Rezensionen

Rezension zu “ Evolution, die Stadt der Überlebenden“

Infos

Autor: Thomas Thiemeyer

Preis: 16,99 €

Verlag: Arena Verlag

Seiten: 352

Erschienen am: Juli 2016

Klappentext

Evolution ist unaufhaltsam. Evolution ist unausweichlich. Sie macht vor niemanden halt. Auch nicht vor uns.

Eine Gruppe von Austauschschülern muss auf dem Weg in die USA notlanden. Als Jem und Lucie die Landebahn des Denver Airports betreten, ist die Welt plötzlich nicht mehr, wie sie war: Der Asphalt überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Vor allem Tiere haben es auf die Neuankömmlinge abgesehen. Was ist bloß geschehen? Auf der Suche nach Antworten erfahren die Jugendlichen von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Doch wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat? Ein atemberaubender Wettlauf beginnt-denn überleben können nur die Stärksten.

Meine Meinung

Ein echt tolles Buch, vor allem die Story dahinter, dass sich irgendwann die Natur die Erde wieder zurückholt, ist gar nicht so abwegig.

Durch unerwartete Turbulenzen bei einem Flug von Frankfurt nach Los Angeles landen Lucie und ihre Freunde in Denver. Doch dort ist alles anders als erhofft. Statt Hilfe zu bekommen, finden sie einen verwucherten Flughafen vor. Keine menschenseele, nur jede Menge Tiere und ungewöhnliche Pflanzen. Durch eine Erkundungstour im Flughafengelände, erfahren sie etwas, dass ihr ganzes Leben füllig auf den Kopf stellt. Was das ist, müsst ihr natürlich selber lesen. 🙂

Das Buch lässt sich auf alle Fälle richtig schön lesen. Als unsere Abenteurer sich in die Stadt aufmachen, hatte ich selber das Gefühl beobachtet zu werden. Es war ständig eine komische Atmosphäre beim lesen, irgendwie unheimlich. Der Schreibstil hat es mir möglich gemacht, mir die verlassene Stadt richtig gut vorzustellen, was es vielleicht auch so unheimlich gemacht hat. 🙂

Fazit

Ich kann das Buch definitiv jeden weiterempfehlen der auf Abenteuer steht. Freu mich schon sehr auf Teil 2 und 3, aber da ich die leider noch nicht hab, muss ich dieses tolle Leseerlebnis erstmal abbrechen. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Herzenmacher“ von Akram El-Bahay aus dem Uberreuter Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

März, Rezensionen

Rezension zu „Warcross, neue Regeln, neues Spiel“

Infos

Autorin: Marie Lu

Preis: 18,85€

Verlag: Loewe Verlag

Seiten: 398

Erschienen am: 11. Februar 2019

Klappentext

Ein schmerzhafter Verrat. Ein zerbrechliches Bündnis. Ein riskantes Finale.

Emikas Herz ist gebrochen. Hideo Tanaka, der geniale Erfinder von WARCROSS und ihre große Liebe, hat sie benutzt, um seinen Plan zu verwirklichen: Den Willen aller WARCROSS-USER zu kontrollieren. Waren seine Gefühle für Emika überhaupt echt? Um gegen Hideo vorzugehen muss Emika sich Zero anschließen, dem skrupellosen Hacker, der die Meisterschaft sabotiert hat. Doch Zero und seine Verbündeten verfolgen eigene Pläne. Wem kann Emika trauen? Und wie weit wird sie gehen, um den Mann, den sie liebt, aufzuhalten?

Meine Meinung

Ein Finale auf das ich quasi hingefiebert hab. Und es übertrifft wirkliche meine Erwartungen. Auf alle Fälle ist es so, wer den ersten Teil nicht gelesen hat, der kommt beim zweiten auf Garantie nicht mit.

In diesem Teil steht Warcross nicht speziell im Mittelpunkt, sondern eher der Verrat und der Kampf zwischen Gut und Böse. Doch Emikas Leben ist in Gefahr. Killer sind hinter ihr her um die Belohnung einzustreichen. Dabei wird sie in eine Sache verwickelt, aus der sie ohne Hilfe nicht wieder raus kommt. Emika kommt es vor als verschmelzen Realität und virtuelle Welt miteinander und sie kann kaum noch auseinanderhalten wer gutes will. Sie gerät zwischen die Fronten und muss wichtige Entscheidungen treffen die über die Zukunft der Menschheit entscheiden.

Sie täuscht sich in Menschen, die doch eigentlich nur „gute“ Gründe ins Spiel bringen, um sich gegen Hideo und für Zero zu entscheiden. Aber nach einer gewissen Zeit und einigen neuen Informationen fragt sie sich: Wer ist Zero überhaupt?

Aus einem harmlosen Spiel ist ein Spiel um Leben und Tod geworden.

Wir kämpfen mit allen Mitteln ums Überleben, als könnte eine Sauerstoffmaske, ein Sicherheitsgurt, ein ungegessenes Stück Schokoladenkuchen uns retten. Das ist der Unterschied zwischen echt und virtuell. Die Realität ist der Ort, an dem man die Menschen verlieren kann, die man liebt. An dem man spürt, wie es einem das Herz zerreißt. Wenn es finster ist in der Welt, musst du dir mit deinem eigenen Licht den Weg leuchten.

Emika, Seite 208

Fazit

Marie Lu hat in diesem Buch sehr raffiniert gezeigt, dass hinter dem angeblich Guten auch Böses stecken kann. Auch wenn ich in der Mitte manchmal etwas durcheinander war, weil ich einfach nicht mehr mitgekommen bin vor lauter Aufregung, war es doch ein tolles, aktionsreiches Finale.

Für mich geht es jetzt weiter mit „Evolution, die Stadt der Überlebenden“ von Thomas Thiemeyer.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

März, Rezensionen

Rezension zu „Revenge, Sternensturm“

Infos

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Preis: 19,99€

Verlag: Carlsen Verlag

Erschienen am: November 2018

Seiten: 443

Klappentext

Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die aussehen wie Menschen, mithilfe von Licht jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als sie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, findet sie sich in einer Welt wieder, von der sie bisher nur gehört hat. Einer Welt, die sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln lässt, denn Schein und Wirklichkeit sind kaum noch auseinanderzuhalten. Bald wird Evie klar: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc …

Meine Meinung

Wieder ins Lux Universum einzutauchen, war wie nach Hause kommen. 🙂
Jennifer L. Armentrout schreibt einfach mit so viel Gefühl und Spannung, dass man das knistern zwischen Evie und Luc richtig spüren konnte. Schon damals (letztes Jahr 😀 ) beim lesen der Obsidian-Reihe, war ich schon so begeistert von Daemon und Katy, von den Lux und deren Fähigkeiten. 🙂

Mit Revenge hat die Autorin einen tollen neuen Start an den Tag gelegt, und ich hatte somit keine Probleme ins das Buch und in die Geschichte reinzufinden. Mir persönlich hat der Auftakt der Trilogie richtig gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie die Welt nach der Lux-Invasion aussieht. Ab und zu taucht sogar Daemon auf und auch Katy wurde mal kurz erwähnt, was natürlich mein kleines Herzchen höher schlagen lässt. 🙂

Evie und Luc lernen sich in einem Club der Vorboten heißt kennen und man spürt sofort, dass da mehr zwischen den beiden ist. Wie sich die Geschichte vorallem für Evie weiterentwickelt ist wirklich spannend zu lesen, besonders was sie über ihre Vergangenheit erfährt ist nicht nur für sie sondern auch für den Leser ziemlich überraschend und etwas krass. Selbst ihre besten Freunde sind nicht das was sie scheinen. Luc konnte ich ganz am Anfang überhaupt nicht leiden, diese
besserwisserischen Art und die Überheblichkeit mochte ich gar nicht. Er ist ziemlich speziell und deshalb auch sehr anstrengend. Aber er ist auf seine Weise sympatisch. 🙂


Die ganzen Überraschungen haben mich regelrecht an das Buch gefesselt. Ich wusste ja nie wirklich, in welche Richtung die Autorin mich jetzt lenkt. Aber die Zusammenhänge zwischen Obsidian und Revengen waren echt gut umgesetzt.

Fazit

Es ist ein Buch, was es auf jeden Fall in sich hat. Die Spannung war manchmal kaum zu ertragen, was es aber so toll macht. 🙂 Es was ein richtiger Genuss, gut gelungen, fesselnd und sehr angenehm zu lesen. Diese Welt ist mein zweites Zuhause. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Warcross, neue Regeln, neues Spiel“, von Marie Lu. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂