Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 25/12.04.19

Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.

Jonathan Swift

Wir hatten leider, statt Snoezeln, Achtsamkeitstraining. Wir mussten uns vorstellen an einem anderen Ort zu sein. Bei den anderen hat es ziemlich gut funktioniert, nur bei mir wieder nicht. Keine Ahnung warum das einfach nicht gehen will. Warum mir das so extrem schwer fällt, vor allem beim spazieren gehen auf meine Umgebung zu achten. Ich gebe mir wirklich die größte Mühe, aber es ist leider mal wieder zu wenig.

Justine

Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 24/11.04.19

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad Verrücktheit.

Erasmus von Rotterdam

War mal ein angenehmer Tag. Hab viel Lob bekommen wegen dem Ausflug gestern, damit kann ich gar nicht umgehen, aber es tat auch mal gut. Wahrnehmung hatten wir heute auch, wir mussten Charaktereigenschaften den anderen zuordnen, aber doch auch irgendwie schön geschätzt zu werden. 🙂

Justine

Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 22/09.04.19

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Heute war Dienstag, also Visitentag, wie ich es hasse. Es war zwar nicht so schlimm wie befürchtet, vielleicht weil ich mich gleich als erstes gemeldet habe, aber es wird trotzdem nie meins werden. Ernährungskurs war mal wieder sehr interessant und etwas erschreckend, wenn man sieht wie viel Zucker überall so drin ist. Auf PMR konnte ich mich diesmal überhaupt nicht einlassen, meine Gedanken sind irgendwie immer woanders hingewandert, war danach auch kaputter als zuvor, hat also nicht gerade viel gebracht. Zum Abschluss das ganzes Tageskliniktages hatte ich dann noch so einen krassen Lachanfall, dass ich sogar rausgehen musste. Was schon ziemlich peinlich, aber lässt sich halt nicht ändern.

Justine

April, Rezensionen

Rezension zu „Herzenmacher“

Infos

Autor: Akram El-Bahay

Preis: 17,95 €

Verlag: Ueberreuter Verlag

Erschienen am: 15.März 2019

Seiten: 381

Klappentext

Auf den Spuren eines rätselhaften Fremden gelangt Leo durch ein Portal in eine winterliche Parallelwelt. Hier wird er in die Kunst des Spielzeug-machens eingeführt und erweist sich bald als seltenes Talent: Er vermag die mechanischen Herzen der Automatenwesen zum Leben zu erwecken Doch diese Gabe weckt Begehrlichkeiten…

Meine Meinung

Denn du, Leo Mellino, sagte er, du bist ein Herzenmacher…

Seite 45

Also, lesen lässt es sich wirklich gut. Mit Humor, Gefahren und einer Prise Abenteuerlust kann man echt super in das Buch eintauchen. Obwohl ich am Anfang doch so meine Schwierigkeiten hatte, ganz hinter die Geschichte zu kommen, warum auch immer. 🙂

Es beginnt mit einem, in Frankreich lebenden jungen Mann Namens Leo (Leonce, so nennt ihn meistens aber nur seine Mutter). Durch einen nächtlichen Besuch von einem ziemlich seltsam aussehenden Fremden, im Haus seiner Mutter Iza, rutscht er regelrecht in ein gefährliches Abenteuer, was ihm wie ein Märchen vorkommt, oder einen komischen und seiner Meinung nach ziemlich verrückten Traum. In dem es sogar um Leben und Tod geht. Als er erfährt das diese Parallelwelt von einer bösen Hexe regiert wird, darf, was deren Tod angeht, nichts den Zufall überlassen werden. So beginnt für Leo eine Reise, die er mit höchster Wahrscheinlichkeit nie vergessen wird.

Es war eine besondere Nacht, in der ein Mann an die Tür zu Leos Haus klopfte. Eine Nacht, in der ein kalter Wind die Aussicht auf Veränderungen in sich trug wie den Duft des fernen Meeres.

Seite 7

Um nicht zu spoilern, werde ich mal lieber nicht mehr erzählen, ihr sollt es ja selber lesen. 😉 Ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Buch und die Geschichte wie ein modernes Märchen aufgebaut ist. Mit Zwergen, Hexen, Königen und das was so dazugehört. 🙂 An sich ist es echt schön geschrieben, dass wirklich einzige was mich stört, ist ständig die Wiederholung von dem Satz: „Vom Gesicht abgelesen“. Den liest man ziemlich oft, aber darüber kann ich hinwegsehen. 🙂 Mehr gibt es nicht zu beklagen. 🙂 Selbst das Cover ist wunderschön, es hat mich von Anfang an verzaubert. 🙂

Fazit

Im großen und ganzen ist es eine echt tolle Geschichte, nicht perfekt, (welches Buch ist das schon?) aber verdammt nah dran. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Blackwood, Briefe an mich“ von Britta Sabbag. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 21/08.04.19

Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, dass zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht.

Walter Bagehot

Ich schreibe erst jetzt was wieder in mein Tagebuch, weil es mir letzte Woche ziemlich schlecht ging. Es ist viel passiert, Anfang der Woche mehr schlecht als recht. Jedenfalls bin ich dadurch in ein großes schwarzes Loch gefallen und das rausklettern bzw. einen Ausgang finden, hat mir meine ganze Kraft und Energie gekostet. Jetzt ist zwar auch nicht unbedingt alles in Ordnung, aber auf jeden Fall besser als letzte Woche. Kämpfen ist halt angesagt, auch wenn es zurzeit schwer ist. Ich mache jetzt auch mehr Sport und habe meine Ernährung umgestellt. Ist für mich ein ziemlich guter Ausgleich, zu meinen psychischen Problemen. Fühle mich auch körperlich viel besser. Jetzt meine Gedanken zerdenken bringt sowieso nichts.

Justine

März, Rezensionen

Rezension zu “ Evolution, die Stadt der Überlebenden“

Infos

Autor: Thomas Thiemeyer

Preis: 16,99 €

Verlag: Arena Verlag

Seiten: 352

Erschienen am: Juli 2016

Klappentext

Evolution ist unaufhaltsam. Evolution ist unausweichlich. Sie macht vor niemanden halt. Auch nicht vor uns.

Eine Gruppe von Austauschschülern muss auf dem Weg in die USA notlanden. Als Jem und Lucie die Landebahn des Denver Airports betreten, ist die Welt plötzlich nicht mehr, wie sie war: Der Asphalt überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Vor allem Tiere haben es auf die Neuankömmlinge abgesehen. Was ist bloß geschehen? Auf der Suche nach Antworten erfahren die Jugendlichen von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Doch wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat? Ein atemberaubender Wettlauf beginnt-denn überleben können nur die Stärksten.

Meine Meinung

Ein echt tolles Buch, vor allem die Story dahinter, dass sich irgendwann die Natur die Erde wieder zurückholt, ist gar nicht so abwegig.

Durch unerwartete Turbulenzen bei einem Flug von Frankfurt nach Los Angeles landen Lucie und ihre Freunde in Denver. Doch dort ist alles anders als erhofft. Statt Hilfe zu bekommen, finden sie einen verwucherten Flughafen vor. Keine menschenseele, nur jede Menge Tiere und ungewöhnliche Pflanzen. Durch eine Erkundungstour im Flughafengelände, erfahren sie etwas, dass ihr ganzes Leben füllig auf den Kopf stellt. Was das ist, müsst ihr natürlich selber lesen. 🙂

Das Buch lässt sich auf alle Fälle richtig schön lesen. Als unsere Abenteurer sich in die Stadt aufmachen, hatte ich selber das Gefühl beobachtet zu werden. Es war ständig eine komische Atmosphäre beim lesen, irgendwie unheimlich. Der Schreibstil hat es mir möglich gemacht, mir die verlassene Stadt richtig gut vorzustellen, was es vielleicht auch so unheimlich gemacht hat. 🙂

Fazit

Ich kann das Buch definitiv jeden weiterempfehlen der auf Abenteuer steht. Freu mich schon sehr auf Teil 2 und 3, aber da ich die leider noch nicht hab, muss ich dieses tolle Leseerlebnis erstmal abbrechen. 🙂

Für mich geht es jetzt weiter mit „Herzenmacher“ von Akram El-Bahay aus dem Uberreuter Verlag.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 15/29.03.19

Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

Samuel Butler

Bin nach Annaberg gelaufen, stellt euch das mal vor. Die Idee mit einer Winterjacke loszumarschieren hat sich im Nachhinein als blöd rausgestellt,aber, hey, aus Fehlern lernt man.

Durch die kleine Wanderung konnte ich mich auch beim Snoezelen schön entspannen. Als Gruppe waren wir auch nochmal spazieren, sollten auf unsere Umgebung achten, was mir sehr schwer fällt, weil ich oft mit Scheuklappen durchs Leben laufe oder renne.

An sich wars ein echt schöner Tag 🙂

Justine

Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 14/28.03.19

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.

Alexis Carrel

Ein sau anstrengender Tag, bin schon müde und kaputt in die Tagesklinik gegangen. Meine Konzentrationsfähigkeit war heute gleich Null. Heute war wirklich der Wurm drin, in jeder Hinsicht. Zuhause hab ich mir nur noch die Decke über den Kopf geschmissen und die Augen zugemacht. Bin so unglaublich froh wenn Wochenende ist, dann werden ganz viele Bewerbungen geschrieben.

Justine

Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 13/27.03.19

An dem Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

Charlie Chaplin

Weiß ehrlich gesagt gar nicht was ich schreiben soll. Dieses scheiß Wetter macht mich echt fertig. In der Ergotherapie und in Fitness konnte ich heute mal abschalten. Nach dem Mittagessen ging es mir körperlich nicht ganz so gut, irgendwie ist mir das Essen nicht so bekommen. War mal wieder irgendein zusammengerührtes Zeug. Beim Tagesausflug nach Drebach war mir saukalt, weil, wie solls auch anders sein, ich mir wieder die falsche Jacke angezogen habe.

Justine