Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 2/12.03.19

Wer nicht täglich seine Furcht überwindet, hat die Lektion des Lebens nicht gelernt.

Ralph Waldo Emerson

Ein einfach unglaublich anstrengender Tag liegt hinter mir. Die Visite war die Hölle, wäre am liebsten aus den Raum gerannt und nie wieder gekommen. Was auch der Puls von 120 sehr deutlich macht. Meine Anspannung war so groß, dass ich gleich Kopfschmerzen bekommen hab. Das eine Ding hat quasi meinen ganzen Tag zerstört. Bei PMR (irgendeine Muskelentspannung) war an Entspannung gar nicht zu denken, deshalb mussten meine Finger wieder herhalten. Diese scheiß Gedanken an meine Zukunft und was nach der Tagesklinik kommt, machen mich so fertig und der Druck dem ich ausgesetzt bin, macht es auch nicht gerade besser.

Naja mal sehen was die nächsten Tage noch so bringen. Ist ja erst, die erste Woche, gebe also die Hoffnung noch nicht auf. Mich ärgert es nur, dass ich meine Gefühle nicht so offen zeigen kann, wie die anderen. Während sie vielleicht auch mal weinen, verstecke ich mich hinter meiner altbekannten lächelnden Maske, obwohl mir doch auch nach heulen zumute ist. Justine

PS: Ich hab geheult, aber wieder still und im Geheimen

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