März, Rezensionen

Rezension zu „Warcross, neue Regeln, neues Spiel“

Infos

Autorin: Marie Lu

Preis: 18,85€

Verlag: Loewe Verlag

Seiten: 398

Erschienen am: 11. Februar 2019

Klappentext

Ein schmerzhafter Verrat. Ein zerbrechliches Bündnis. Ein riskantes Finale.

Emikas Herz ist gebrochen. Hideo Tanaka, der geniale Erfinder von WARCROSS und ihre große Liebe, hat sie benutzt, um seinen Plan zu verwirklichen: Den Willen aller WARCROSS-USER zu kontrollieren. Waren seine Gefühle für Emika überhaupt echt? Um gegen Hideo vorzugehen muss Emika sich Zero anschließen, dem skrupellosen Hacker, der die Meisterschaft sabotiert hat. Doch Zero und seine Verbündeten verfolgen eigene Pläne. Wem kann Emika trauen? Und wie weit wird sie gehen, um den Mann, den sie liebt, aufzuhalten?

Meine Meinung

Ein Finale auf das ich quasi hingefiebert hab. Und es übertrifft wirkliche meine Erwartungen. Auf alle Fälle ist es so, wer den ersten Teil nicht gelesen hat, der kommt beim zweiten auf Garantie nicht mit.

In diesem Teil steht Warcross nicht speziell im Mittelpunkt, sondern eher der Verrat und der Kampf zwischen Gut und Böse. Doch Emikas Leben ist in Gefahr. Killer sind hinter ihr her um die Belohnung einzustreichen. Dabei wird sie in eine Sache verwickelt, aus der sie ohne Hilfe nicht wieder raus kommt. Emika kommt es vor als verschmelzen Realität und virtuelle Welt miteinander und sie kann kaum noch auseinanderhalten wer gutes will. Sie gerät zwischen die Fronten und muss wichtige Entscheidungen treffen die über die Zukunft der Menschheit entscheiden.

Sie täuscht sich in Menschen, die doch eigentlich nur „gute“ Gründe ins Spiel bringen, um sich gegen Hideo und für Zero zu entscheiden. Aber nach einer gewissen Zeit und einigen neuen Informationen fragt sie sich: Wer ist Zero überhaupt?

Aus einem harmlosen Spiel ist ein Spiel um Leben und Tod geworden.

Wir kämpfen mit allen Mitteln ums Überleben, als könnte eine Sauerstoffmaske, ein Sicherheitsgurt, ein ungegessenes Stück Schokoladenkuchen uns retten. Das ist der Unterschied zwischen echt und virtuell. Die Realität ist der Ort, an dem man die Menschen verlieren kann, die man liebt. An dem man spürt, wie es einem das Herz zerreißt. Wenn es finster ist in der Welt, musst du dir mit deinem eigenen Licht den Weg leuchten.

Emika, Seite 208

Fazit

Marie Lu hat in diesem Buch sehr raffiniert gezeigt, dass hinter dem angeblich Guten auch Böses stecken kann. Auch wenn ich in der Mitte manchmal etwas durcheinander war, weil ich einfach nicht mehr mitgekommen bin vor lauter Aufregung, war es doch ein tolles, aktionsreiches Finale.

Für mich geht es jetzt weiter mit „Evolution, die Stadt der Überlebenden“ von Thomas Thiemeyer.

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂

Mein Tagesklink-Tagebuch

Tag 2/12.03.19

Wer nicht täglich seine Furcht überwindet, hat die Lektion des Lebens nicht gelernt.

Ralph Waldo Emerson

Ein einfach unglaublich anstrengender Tag liegt hinter mir. Die Visite war die Hölle, wäre am liebsten aus den Raum gerannt und nie wieder gekommen. Was auch der Puls von 120 sehr deutlich macht. Meine Anspannung war so groß, dass ich gleich Kopfschmerzen bekommen hab. Das eine Ding hat quasi meinen ganzen Tag zerstört. Bei PMR (irgendeine Muskelentspannung) war an Entspannung gar nicht zu denken, deshalb mussten meine Finger wieder herhalten. Diese scheiß Gedanken an meine Zukunft und was nach der Tagesklinik kommt, machen mich so fertig und der Druck dem ich ausgesetzt bin, macht es auch nicht gerade besser.

Naja mal sehen was die nächsten Tage noch so bringen. Ist ja erst, die erste Woche, gebe also die Hoffnung noch nicht auf. Mich ärgert es nur, dass ich meine Gefühle nicht so offen zeigen kann, wie die anderen. Während sie vielleicht auch mal weinen, verstecke ich mich hinter meiner altbekannten lächelnden Maske, obwohl mir doch auch nach heulen zumute ist. Justine

PS: Ich hab geheult, aber wieder still und im Geheimen