Januar, Rezensionen

Rezension zu Renegades „Gefährlicher Freund“

Infos

Autorin: Marissa Meyer Preis: 20,00€ Verlag: Hyne Verlag Seiten: 639 Erschienen am: 10. September 2018

Klappentext 

 Sie haben geheime Identitäten.                                                                                    Und außergewöhnliche Kräfte.                                                                                    Sie will Rache. Er will Gerechtigkeit.                                                                           Beide können alles gewinnen… oder alles verlieren.                                                Und sie dürfen sich niemals ineinander verlieben: Nova und Adrian.

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen. 

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten … 

Meine Meinung

Renegades ist mein erstes Buch der Autorin und es hat mich echt umgehauen. Die Einführung in die Geschichte war etwas langatmig, man bekommt aber während des Lesens immer mehr Infos über Nova und ihre Vergangenheit. Was mir auch sehr gefällt ist, dass gleich zu Anfang des Buches die Mitwirkenden aufgezählt werden, so das man die einzelnen Charaktere gut auseinander halten und sie den jeweiligen Gruppen zuordnen kann. Der Schreibstil von Marissa Meyer ist sehr angenehm, so das man quasi in der Geschichte und den Seiten versinkt.

Die Story ist aus zwei verschiedenen Sichten geschrieben, abwechselnd zwischen Nova und Adrian, was ziemlich sinnvoll ist, so lernt man die Welt der Superhelden „Renegades“ und die Welt der Anarchisten kennen. So kann man auch besser entscheiden bzw. auseinanderhalten wer zu den Guten oder Bösen gehört.

In Novas Sicht sind die Renegades die Bösen, weil die Anarchisten durch diese Macht unterdrückt werden. Liest man aber aus Sicht von Adrian sie die Renegades die Guten, weil sie immer im Recht sind und ihr Handeln meistens richtig ist. So ging es eigentlich das ganze Buch über und klar, bei 639 Seiten kann es schon mal passieren das manche Szenen etwas lang werden, dass waren halt dann die Stellen, die mich nicht ununterbrochen gefesselt haben.

Das Ende war natürlich der absolute Hammer, hatte nicht im geringsten damit gerechnet.

Fazit

Eine bessere Welt hätte Marissa Meyer nicht erschaffen können. Es ist ein richtig geniales Buch, in das man schön abtauchen kann. Nur bis zu Fortsetzung müssen wir uns leider noch gedulden, aber das warten wird sich sicherlich lohnen. 🙂

Bis dahin, wir lesen uns, eure Justine. 🙂